
Für welche Duschabtrennung Sie sich entscheiden, hängt von vielen individuellen Faktoren ab.
Neben Ihren persönlichen Präferenzen in Bezug auf Optik, Qualität und Preis sind auch die baulichen Gegebenheiten in Ihrem Badezimmer ausschlaggebend für die Wahl einer geeigneten Duschabtrennung.
In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick zu verschiedenen Duschtrennwänden in Abhängigkeit der sog. Einbausituation.
Wenn Sie nach einer Lösung für eine Badewanne suchen, dann lesen Sie den Beitrag Badewannenaufsatz als wirkungsvoller Spritzschutz.
Der Einstieg – verschiedene Systeme
Bevor wir uns die einzelnen Einbausituationen genauer anschauen, werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Türsysteme für den Einstieg. Hier ein Überblick:
Schwingtüre
Schwingtüren sind drehbar gelagert und werden nach außen geöffnet.
Es gibt sie in Ausführungen mit einem oder zwei Flügeln.
Durch den größeren Schwenkbereich vor der Dusche beansprucht die einflügelige Schwingtüre mehr Platz.
Bei vergleichbarer Einstiegsbreite benötigt die zweiflügelige Schwingtüre weniger Raum beim Öffnen und ist somit für kleine Badezimmer mit weniger Raumangebot zu empfehlen.
Pendeltüre
Eine Pendeltüre ist ebenfalls drehbar gelagert, lässt sich jedoch nach innen und nach außen öffnen.
Dieser Einstieg bietet sich an, wenn das Raumangebot vor der Dusche für eine nach außen öffnende Türe nicht ausreichend ist.
Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Duschkabine selbst über einen ausreichend großen Innenraum verfügt, damit Sie die Türen auch dann bequem schließen können, wenn Sie in der Dusche stehen.
Gleit- oder Schiebetüre
Bei dieser Ausführung lassen sich die Türelemente in Führungsschienen bewegen.
Sie lassen sich somit öffnen und schließen, ohne dass ein Schwenkbereich benötigt wird. Die Schiebetür ist für kleinere Bäder geeignet.
Diesen Vorteil erkauft man sich mit einer verkleinerten Einstiegsbreite.
Die Einbausituation 1 – Duschabtrennung für die Eck-Dusche
Viereck-Dusche
Die Viereck-Dusche ist häufig anzutreffen. Da sie in der Ecke des Badezimmers an zwei Wände anschließt, verbleiben zwei Seiten, die mit einer Duschabtrennung auszustatten sind.
Die Systeme für diese Einbausituation bieten entweder eine stabile Seitenwand in Kombination mit einer Variante für den Einstieg oder die Türe erstreckt sich über beide Seiten, was prinzipiell folgende Optionen bietet:
- Eckeinstieg mit Schwingtüre
- Eckeinstieg mit Schiebetüre
- Eckeinstieg mit Falttüre



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Bei Eckduschen wird auch zunehmend die Form einer Walk-in Dusche gewählt.
Dabei entfällt die Türe und der Spritzschutz wird durch das starre Seitenelement sichergestellt.
Rundduschen
Ebenfalls geeignet für Ecken sind Rundduschen, manchmal auch Viertelkreis-Duschen genannt.
Sie haben den Vorteil, dass ihre Grundfläche kleiner ist als bei Viereck-Duschen.
Trotzdem bieten sie ausreichend Bewegungsfreiheit und sind somit eine elegante Lösung für kleine Badezimmer.
Folgende Varianten bieten sich dafür an:
- Runddusche mit Schiebetüre
- Runddusche mit Schwingtüre


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Die Einbausituation 2 – Dusche in einer Nische
Nischen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie auf drei Seiten mit einer Wand abschließen.
Sie sind geradezu ideal für Duschabtrennungen, da man sich lediglich mit der Frontseite beschäftigen muss.
Auch für die Nischendusche bestehen Wahlmöglichkeiten in Bezug auf die Gestaltung des Einstiegs.
Raumangebot vor der Dusche und Aufteilung des Badezimmers, aber auch individuelle Vorlieben, dienen als wichtige Anhaltspunkte, welches System sich für Sie am besten eignet:
- Nischendusche mit Schiebetüre
- Nischendusche mit Falttüre
- Nischendusche mit Pendeltüre
- Nischendusche mit Schwingtüre (ein-/ zweiflügelig)





Eine Schiebetüre ist platzsparend auf der einen Seite, da sie keinen Schwenkraum beansprucht.
Dies geht jedoch auf Kosten der Einstiegsbreite.
Beide Vorteile kombinieren sowohl Falttüren als auch Pendeltüren, sofern die Nische ausreichend Raum zum Öffnen und Schließen bietet.
Bei ausreichend großem Raumangebot vor der Dusche besticht die Pendeltüre mit einer komfortablen Einstiegsbreite.
Die Einbausituation 3 – die freistehende Dusche
Freistehende Duschen werden vor einer Wand montiert.
Diese sog. U-Duschen bestehen in der Regel aus zwei starren Seitenelementen und einem Türelement.
Die Variante mit Eckeinstieg hat an allen Seiten feststehende Elemente. Bei U-Duschen sind die Anforderungen in Bezug auf die Befestigung höher als bei den Varianten mit zwei oder drei anschließenden Wänden.
Dies kann durch Profil-Duschen mit Vollrahmen oder entsprechende Stabilisatoren erreicht werden. Folgende Bauformen werden häufig verwendet:
- U-Dusche mit Eckeinstieg
- U-Dusche mit Falttüre
- U-Dusche mit Pendeltüre
- U-Dusche mit Schiebetüre
- U-Dusche mit Schwingtüre (ein- oder zweiflügelig)






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Immer häufiger anzutreffen ist eine Variante der Walk-in Dusche, die für den Spritzschutz über ein bis zwei freistehende Elemente verfügt.
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Eine Türe entfällt, sodass diese Variante durch ihre Barrierefreiheit besticht.
Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise finden Sie hier.